Ansprechpersonen für interkulturelle Aufgaben

Schahrsad Shahmirzadi von den AIA (Ansprechpersonen der Polizei Berlin für interkulturelle Aufgaben) - Foto: mcfitmodels
Schahrsad Shahmirzadi von den AIA (Ansprechpersonen der Polizei Berlin für interkulturelle Aufgaben) – Foto: mcfitmodels

Am 27.1.2018 zum ersten Mal gemeinsam mit Infotainment bei L-tunes: Schahrsad Shahmirzadi von den AIA (Ansprechpersonen der Polizei Berlin für interkulturelle Aufgaben) sowie Sebastian Stipp und Anne Grießbach-Baerns, die Ansprechpersonen für LSBTI der Polizei Berlin – unter anderem mit Informationen zu Gewaltprävention, Opferschutz, Beschwerden, zur Kampagne „Berlin liebt“ der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung und zum Projekt des LADS Trans* in Arbeit.


Ansprechpersonen für interkulturelle Aufgaben

Berlin ist eine Stadt der Vielfalt, in der Menschen unterschiedlicher Weltanschauung, kultureller Prägung oder Religion zusammenleben. So hat über ein Viertel der Berliner Bevölkerung einen Migrationshintergrund und es leben Angehörige aus 185 Staaten in der Stadt. Die Polizei Berlin ist gefordert, die interkulturelle Kompetenz der Mitarbeiter_innen  zu erhöhen, um dieser Verschiedenheit Rechnung zu tragen.

Die Polizei wird von der Bevölkerung als Vertreterin des Staates wahrgenommen, differenziert beobachtet und bewertet. Das Handeln und die Wertvorstellungen der einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden dabei nicht selten mit der Einstellung der vermeintlichen Mehrheitsgesellschaft gleichgesetzt. Unter diesem Gesichtspunkt kommt dem Erkennen und Berücksichtigen interkultureller Belange im Einsatzgeschehen und im Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern eine vorbildhafte Bedeutung zu.

Die Ansprechpersonen für interkulturelle Aufgaben stehen staatlichen und nichtstaatlichen Organisationen, Verwaltungen sowie Bürger_innen für alle polizeibezogenen Fragen in interkulturellen Angelegenheiten zur Verfügung.

Sie beraten und unterstützen insbesondere in folgenden Bereichen:

·         Prävention
·         Opferschutz
·         polizeiliche Aus- und Fortbildung
·         Werbung und Einstellung
·         Beschwerden
·         Öffentlichkeitsarbeit.